Brille & Kontaktlinsen

Der häufigste Grund für schlechteres Sehen ist eine Kurz- oder Weitsichtigkeit (Myopie bzw. Hyperopie). Diese kann mit einer Sehhilfe wie einer Brille oder Kontaktlinsen korrigiert werden, sodass die volle Sehschärfe wieder erreicht werden kann. Zusätzlich zu den beiden vorgenannten Seheinschränkungen, kann auch eine Stabsichtigkeit (Astigmatismus, Hornhautverkrümmung) bestehen. Diese kann bis zu einem gewissen Grad mit einer Brille ausgeglichen werden. Ab einer gewissen Stärke geht das am besten aber per Kontaktlinsen.

Gerade bei Kindern ist es wichtig, dass man rechtzeitig eine Brille anpasst. Nur so kann eine Schwachsichtigkeit (Amblyopie) eines Auges verhindert werden, wenn ein größerer Unterschied zwischen beiden Augen besteht.

Brillenverordnung

Für das gute Sehen ist die richtige Brille sehr wichtig. Der Augenarzt besitzt eine besondere Kompetenz bei der Brillenglasbestimmung, da er auch bestehende Erkrankungen am Auge bei der Refraktionsbestimmung mitberücksichtigen kann. Wir überprüfen deshalb auf Wunsch Ihre vorhandene Brille und werden Ihnen bei Bedarf die aktuellen Refraktions-Messwerte mitgeben. Derzeit leisten die gesetzlichen Krankenkassen aber nur bei erheblichen Fehlsichtigkeiten einen finanziellen Beitrag. In der Regel müssen Sie die Brille beim Optiker selber bezahlen. Auf Wunsch führen wir auch auf privater Basis eine besonders hochwertige Refraktionsbestimmung mit vorheriger Hornhaut-Topographie durch.

Kontaktlinsen

Oftmals werden Kontaktlinsen von Patienten als praktischer empfunden als eine Brille. Dies ist z.B. beim Sport der Fall, aber auch aus medizinischen Gründen kann eine Kontaktlinsenanpassung Sinn machen und ein besseres Sehen ermöglichen. Dies ist vor allem bei starker Hornhautverkrümmung oder einem Keratokonus der Fall.

In unserer Praxis werden harte und weiche Kontaktlinsen angepasst. Zudem halten wir ein breites Angebot an Pflegemitteln vor. Wir beraten Sie gerne!